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Testudo hermanni boettgeri

Im zarten Alter von 9 Jahren (1970) schenkte mir mein Onkel 2  weibliche Testudo hermanni boettgeri. Wildfänge, nach meinen heutigen Kenntnissen damals semiadult. Diese lebten bei uns im Garten in einem eigenen Gehege, in welchem viele verschiedene Unkräuter wuchsen. Damals gab es keinerlei Informationen über die Haltung von Landschildkröten, sodass wir Salate, Tomaten und Obst dazufütterten. Die Tiere lebten bis Oktober im Freigehege lediglich mit einer Schutzhütte aus Holz. Zum Glück dieser Tiere lebten wir damals klimatisch günstig in Mainz. November bis Ende Februar verbrachten die Tiere in unserem Keller. Direkt nach der Starre wurden sie wieder ins Außengehege verbracht. Als ich mit 20 Jahren dann auszog und nicht mehr über einen Garten verfügte, kamen die Tiere dann zu einem Freund der Familie.

Im Jahr 1998 wuchs der Wunsch in mir, wieder Schildkröten zu pflegen und so zog zunächst ein Männchen mit dem wunderschönen Namen Max bei uns ein. Wir zogen dann nach Wuppertal, leider klimatisch sehr ungünstig. Anfangs machte ich den großen Fehler, Max nur bei schönem Wetter in das Freigehege mit einemBilligfrühbeet zu bringen. Bei schlechtem Wetter lebte er in einem 200x100er Innengehege. Im Jahr 2006 übernahmen wir dann noch ein Männchen, welches wir Moritz nannten. Er war durch die vorherige reine Terrarienhaltung ohne UV und auf trockenem Bodengrund sehr verwachsen und auch die Nieren waren schon in Mitleidenschaft gezogen. Dank eines hervorragenden Tierarztes haben wir die gesundheitlichen Probleme gut in den Griff bekommen.

Nach dem ich dann im Jahr 2008 das Internet für mich entdeckte, stellte ich nach kurzer Zeit fest, dass meine Haltung alles andere als gut war. Jetzt standen wir vor der Entscheidung: Haltung umstellen, Geld investieren, alles besser machen oder aber die Tiere abgeben. Wir entschieden uns zunächst für die Abgabe. Als der Tag gekommen war, an welchem wir Max und Moritz zu dem neuen Besitzer bringen wollten, haben wir es dann nicht über´s Herz gebracht.

Jetzt war die Entscheidung gefallen, die Haltung wird komplett umgestellt.

Zunächst habe ich wochenlang im Internet recherchiert, in Foren Fragen gestellt bis der Arzt kam und dann ging es im Herbst 2008 endlich los.

Ein Gewächshaus wurde gekauft, dieses mit einer Gewächshausgasheizung ausgerüstet, Lampen eingebracht. Das Gewächshaus wurde mit Pflanzen bestückt, Schlafhäuser mit Deckelheizungen gebaut. Und im März 2009 nach der Starre war es soweit, die Tiere wurden direkt nach der Starre ins Gewächshaus gebracht.

Und dann ging es richtig los

Im Laufe der nächsten 3 Jahre wurde  ein zweites Gewächshaus  und ein Frühbeet angeschafft. Das Gehege hat nunmehr insgesamt eine Größe von rund 150 qm.

Und wie sich das so weiter entwickelt hat und noch weiter entwickeln wird könnt ihr auf der Seite "Außengehege" mitverfolgen.


 
   
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