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Bartagamen - Pogona vitticeps
 
 
Unterbringung:
 

Ich habe ein Eckterrarium welches in zwei abgeschlossene Bereiche aufgeteilt wurde. Das Terrarium des Weibchens hat die Maße 185x80x125 Das Terrarium des Männchens hat die Maße 150x95x125.

Der Bodengrund besteht aus einem Gartenerde-Sand-Gemisch und beträgt rund 10 cm. In den Ecken habe ich Hügel angelegt, dort beträgt ist der Bodengrund rund 30 cm. Hier kann das Weibchen die Eier legen.

In den Ecken sind Korkröhren eingebracht, die mit Erde überschüttet wurden, sodass es in den Höhlen kühl bleibt.

Die Rückwände wurden so gestaltet, sodass sich hier weitere Liegeflächen und Klettermöglichkeiten ergeben.

Das Terrarium wurde mit Ästen versehen, auf diesen liegen die Tiere gerne unter den HQI-Strahlern.

 
           
   Technik pro Terrarium:  

 
- zwei HQI-Strahler á 70 Watt 
- einen Halogenstrahler á 100 Watt
- Bright Sun UV Desert á 70 Watt.

Die Lampen brennen im Sommer 14 Stunden täglich. Im Herbst wird die Beleuchtungszeiten kontinuierlich verkürzt, bis ich dann Ende November die Lampen auslasse (siehe weiter unten).

 
               
    Temperaturen:
 

- im unteren Bereich 25 - 28 Grand
- im oberen Bereich rund 30 Grad
- unter den Wärmelampen rund 50 Grad.

Morgens besprühe ich das Terrarium großzügig, damit die Luftfeuchtigkeit steigt. Im Laufe des Tages fällt dann die Luftfeuchtigkeit auf rund 40%.

In jedem Terrarium steht eine Wasserschale die so groß ist, dass die Tiere baden können.
 

                                Ernährung:

 

Hauptsächlich Grünfutter in Form von Unkraut:

- Löwenzahn
- Spitz- und Breitwegerich
- Vogelmiere
- Giersch
- Brennnesseln (aber nur getrocknet)
- Blüten von Löwenzahn, Malve, Hibiskus
- Disteln
- Klee

Wenn Salat dann nur:

- Römersalat
- Endivie
- Radicchio

Gemüse:

- Paprika
- Zucchini
- Karotten

Lebendfutter einmal alle 2 Wochen:

- Heuschrecken
- Grillen
- Schaben
- Mehlwürmer (selten)
- Asseln

Zusatz: Kalk in Form von Algenkalk und Sepiaschulpe, Korvimin über die Futtertiere gestreut.

 

               Winterruhe:


Zunächst muss Ende Juli eine Kotprobe untersucht werden, damit im Falle einer notwendigen Behandlung genug Zeit bleibt, die Tiere auf die Winterruhe vorzubereiten. Nach der letzten Entwurmung sollten die Tiere rund 4 Wochen (besser 6  Wochen) noch gut am Fressen gehalten werden, damit das Medikament und die toten Würmer ausgeschieden werden können.

Ab Ende Oktober wird das Füttern eingestellt. und die Lampenbrennzeit täglich um eine halbe Stunde verkürzt (morgens und abends 15 Minuten).

Ab Mitte  November wird die Lampenbrennzeit innerhalb von 14 Tagen  kontinuierlich morgens und abends reduziert, bis die Lampen dann Ende November ganz ausbleiben.

Noch bevor die Lampen ganz ausgeschaltet sind, haben sich beide Tiere in die Korkhöhlen zurückgezogen.

Die Ruhezeit beträgt rund 10 Wochen.

Nach 10 Wochen fange ich an, die Lampen wieder stundenweise anzuschalten und innerhalb von zwei  Woche bin ich dann wieder bei 14 Stunden täglich. Und dann biete ich auch zum ersten Mal wieder Futter an.

Die Temperatur während der Starre beträgt tagsüber rund 18 Grad und nachts rund 16 Grad.  Ich sorge dafür, dass die Temperatur nicht unter 15 Grad fällt.


Das Terrarium:



Gina (Alter unbekannt) :
Verstorben 2014




Luigi (Alter unbekannt) :
Leider musste unser Luigi im Sommer 2011 eingeschläfert werden, da er Krebstumore am Kiefer hatte. Er wurde zweimal operiert, leider wuchs der Krebs immer sehr schnell nach, sodass wir uns dann entschieden, ihn über die Regenbogenbrücke zu schicken.



Wir werden aber im nächsten Frühjahr nach der Winterruhe in Auffangstationen nach einem neuen Bartagamenmännchen suchen.




10.11.2011
Tja, manchmal kommt das Frühjahr früher als man denkt

Da geht man nichts Böses denkend in den Lieblingszooladen und will einfach nur Futter kaufen. Dort wartet meine Lieblingsverkäuferin schon ungeduldig auf mich. In dem Laden wurde eine männliche Bartagame abgegeben. Ein Blick auf das Tierchen und es ist klar, der kommt mit mir nach Hause. Mit einem lachenden und einen weinenden Auge habe ich sofort gesehen, er ist unserem Luigi total ähnlich.

05.01.2012

Leider hat sich herausgestellt, das Mario sehr schlechte Harnsäurewerte hatte. Aber nach gut 6 Wochen haben wir es dank unserem herausragenden Tierarzt geschafft. Seine Blutwerte sind jetzt wieder in Ordnung und er hat gute Chancen, noch einige Jahre bei uns leben zu können.

Und hier ist er nun unser

Mario



 
   
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